Bürgermeister von London unterstützt Aufruf für UN-Parlament
Ken Livingstone, der Bürgermeister von London, unterstützt den Aufruf zur Einrichtung einer Parlamentarischen Versammlung bei den Vereinten Nationen (UNPA). Der Aufruf ist das Kerndokument einer internationalen Kampagne, die im April/Mai dieses Jahres gestartet wurde.Der Bürgermeister von London ist der dritte Verwaltungschef einer Weltmetropole, der sich dem UNPA-Vorschlag angeschlossen hat. Unter den Unterstützern sind auch Cesar Maia, der Bürgermeister von Rio de Janeiro, und Helen Zille, die Bürgermeisterin von Kapstadt. „Geschätzte 49 Prozent der Weltbevölkerung leben heute in urbanen Gebieten, oft unter extrem schlechten Bedingungen, die zumindest teilweise durch internationale Einflüsse bestimmt sind. Deshalb ist es besonders wichtig, dass Stadtverwaltungen in unsere Bemühungen einbezogen werden“, so Andreas Bummel, der das Sekretariat der UNPA-Kampagne leitet. Mit einer Bevölkerung von 12 Millionen Menschen hat die Metropolregion von Rio beispielsweise mehr Einwohner als Portugal.
Mayor of London supports appeal for UN Parliament
Ken Livingstone, the Mayor of London, supports the Appeal for the Establishment of a United Nations Parliamentary Assembly (UNPA). The appeal is the core document of an international campaign launched in April/May this year. The Secretariat of the Campaign was notified of Mr. Livingstone’s support today. The Mayor of London is the third top executive of a world metropolis endorsing the UNPA proposal: Among the supporters are also Cesar Maia, the Mayor of Rio de Janeiro, and Helen Zille, Mayor of Capetown. "Estimated 49 percent of the world population live in urban zones today, often under extremly bad conditions at least partly determined by international influences. Thus it is particularly important to include city authorities into our efforts", said Andreas Bummel who leads the Secretariat of the UNPA-Campaign. With a population of 12 million people, the metropolitan area of Rio, for example, has more inhabitants than Portugal.
Aktivist für UN-Parlament mit "Vision Award" ausgezeichnet
Einer der führenden Köpfe der Kampagne für ein Parlament bei der UNO wurde am Montag in Berlin bei einer Veranstaltung der Zivilgesellschaft am Rande des G8-Gipfels in Heiligendamm geehrt. Andreas Bummel, ausgezeichnet mit dem "Vision Award", arbeitet seit 1997 für die Einrichtung eines UN-Parlaments. Er ist Vorsitzender des Komitees für eine demokratische UNO und leitet das Sekretariat der UNPA-Kampagne. Die Einrichtung einer Parlamentarischen Versammlung war eines von zehn Projekten, die beim "Vision Summit" gewürdigt wurden. Unter den anderen Preisträgern waren Muhammad Yunus, der Gründer der Grameen Bank, oder Franz Josef Radermacher, der sich für einen "Global Marshall Plan" einsetzt. Die Konferenz wurde von über 700 Teilnehmern besucht.
Leading activist for UN Parliament honoured with "Vision Award"
One of the leading activists of the Campaign for a United Nations Parliamentary Assembly (UNPA) was honoured on Monday in Berlin at a civil society gathering at the fringe of the G8-Summit in Heiligendamm, Germany. Andreas Bummel, who was one of the recipients of the "Vision Award", has been working for a UN Parliament since 1997. He is chairman of the Committee for a Democratic UN and leads the UNPA-Campaign’s Secretariat. The establishment of a UN Parliamentary Assembly was one of the ten projects featured at the "Vision Summit" initiated by the Global Economic Network, an association of progressive entrepreneurs and economic leaders. Among the other visionary leaders honoured with the Summit’s award were Muhammad Yunus, the founder of Grameen Bank, or Franz Josef Radermacher, activist for a "Global Marshall Plan". The conference was attended by more than 700 participants.
Boutros-Ghali: Demokratisierung auf globaler Ebene notwendig
In einer Grußbotschaft an die Kampagne für eine Parlamentarische Versammlung bei den Vereinten Nationen unterstrich der ehemalige UN-Generalsekretär Boutros Boutros-Ghali die Notwendigkeit, eine demokratische Mitbestimmung der Bürger auch auf der internationalen Ebene einzuführen. Boutros-Ghali gehört zu den Erstunterzeichnern des Aufrufs der Kampagne für ein UN-Parlament. Mit Veranstaltungen in zehn Ländern wurde das Anliegen der Kampagne in den vergangenen Wochen der Öffentlichkeit vorgestellt. Inzwischen wird die Forderung nach einer Bürgervertretung auf globaler Ebene von 398 Abgeordneten, 57 Nichtregierungsorganisationen und weiteren 620 Einzelpersonen aus über 100 Ländern getragen.
Boutros-Ghali: Democratization at global level needed
In a message addressed to the Campaign for a United Nations Parliamentary Assembly former UN Secretary-General Boutros Boutros-Ghali stressed the necessity to establish democratic participation of citizens at the global level. Boutros-Ghali is among the initial signatories of the Campaign’s appeal for a UN Parliamentary Assembly. In the past weeks the proposal was presented to the public in ten countries on five continents. Meanwhile the Campaign’s call for Parliamentary Assembly at the global level is endorsed by 398 Members of Parliament, 57 Non-Governmental Organizations and further 620 individuals from more than 100 countries.
UNPA-Kampagne in Indien gestartet
Mit einer Veranstaltung in Mumbai (früher Bombay) hat die globale Initiative für die Einrichtung einer Parlamentarischen Versammlung bei den Vereinten Nationen (UNPA) auch in Indien Fuß gefaßt. Dr. V. Rangaraj, Senior Vice-President, Rolta India Limited und ehemaliger Vorsitzender der Indo-American Chamber of Commerce stellte die Kampagne in dem Räumen der SIES School, Matunga, in der fünftgrößten Stadt der Welt vor. Die prominente Journalistin Dr. Vimla Patil, ehemalige Herausgeberin der Zeitschrift “Femina” und eine der Erstunterzeichnerinnen des Aufrufs für eine UNPA sprach über die Ziele der Kampagne. Zuvor hatte Vijayam Raghunathan, die indische Koordinatorin der Kampagne, über die aktuelle Bedeutung einer UNPA referiert. Besucher aus allen Bevölkerungskreisen nahmen an der Veranstaltung teil und erklärten ihre Unterstützung für das Ziel einer demokratischeren UNO.
UNPA Campaign launched in India
India joins the global force today of the ongoing campaign for the establishment of a United Nations Parliamentary Assembly (UNPA). Dr. V. Rangaraj, Sr. Vice President, Rolta India Limited and former Chairman of Indo-American Chamber of Commerce launched the historic campaign in India at an event held at SIES School, Matunga, Mumbai. Veteran journalist Dr. Vimla Patil (former Editor of Femina) who is one of first signatories to the Campaign’s UNPA Appeal spoke about the objectives and goals of this global initiative. Earlier, Vijayam Raghunathan, Coordinator in India for the Campaign, spoke about the UNPA and its significance today. People from different walks of life attended the launch and expressed their solidarity in support of the UNPA proposal.
Kampagne in der kanadischen Hauptstadt Ottawa präsentiert
Bei einer Konferenz in Ottawa am 10. Mai wurde die Kampagne für ein UN-Parlament im “Charles Lynch Room“ des House of Commons vorgestellt. Sprecher bei der Veranstaltung waren die Abgeordneten Bernard Patry (Liberal Party), Marlene Jennings (Liberal Party), Alexa McDonough (New Democratic Party) und Johanne Deschamps (Bloc Quebecois). Eine weitere Sprecherin war Elizabeth May, die Vorsitzende der kanadischen Grünen. Den Vorsitz der Veranstaltung hatte Warren Allmand, Präsident der gastgebenden Organisation, das World Federalist Movement-Canada.
Schweizer Parlamentarier unterstützen Forderung nach UN-Parlament
Bei einer Pressekonferenz in der Schweizer Hauptstadt Bern wurde die Kampagen für eine Parlamentarische Versammlung bei den UN von den Nationalräten Remo Gysin und Joseph Lang sowie von den NGO-Vertretern Andreas Bummel, Komitee für eine demokratische UNO, und Christoph Wiedmer, Gesellschaft für bedrohte Völker, vorgestellt. Remo Gysin betonte, dass die Forderung von einer Mehrheit der Schweizer Abgeordneten unterstützt wird. 2005 hatte eine Mehrheit des Nationalrats einen diesbezüglichen offenen Brief an den damaligen UN-Generalsekretär Kofi Annan geschickt. 48 Nationalräte haben nun auch einen internationalen Aufruf der Kampagne unterschrieben. In den Schweizer Medien erschienen zahlreiche Berichte.
