Perez de Cuellar: UN-Reform ist mehr als Erweiterung des Sicherheitsrates
Bei einem hochkarätigen „Cafe Crossfire“ von Friends of Europe in Brüssel hat der ehemalige UN Generalsekretär Javier Perez de Cuellar betont, dass die Reform der Vereinten Nationen nicht auf die Frage der Sicherheitsratsreform reduziert werden könne. Ökonomische und soziale Aspekte seien genauso wichtig, sagte de Cuellar, der von 1982 bis 1991 Generalsekretär war. Mit auf dem Podium waren Andreas Bummel, Vorsitzender des Komitees für eine demokratische UNO und Reed Brody von Human Rights Watch. Während Bummel die Notwendigkeit einer Parlamentarischen Versammlung bei der UNO unterstrich, äußerte Brody Skepsis über die Effektivität des neuen Menschenrechtsrats bei der UN. Während der Debatte bekundete de Cuellar Sympathien für die Einrichtung eines UN-Parlaments.
UN-Reform is more than Security Council expansion: de Cuellar
At a high-level "Cafe Crossfire" organized by Friends of Europe in Brussels, former UN Secretary-General Javier Perez de Cuellar stressed that the reform of the United Nations can not be reduced to the question of Security Council reform. Economic and social questions are just as important said de Cuellar, who held the top job at the UN from 1982 to 1991. Co-panelists Andreas Bummel, chairman of the Committee for a Democratic UN, and Reed Brody, Counsel at Human Rights Watch, focussed on citizen participation and human rights respectively. While Bummel stressed the need for the establishment of a United Nations Parliamentary Assembly, Brody expressed doubts about the effectiveness of the new Human Rights Council at the UN. During the debate de Cuellar demonstrated support for the cause of a UN Parliamentary Assembly.
UN-Parlament: Häufige Fragen und Antworten jetzt online
In einer jetzt veröffentlichten Sammlung geht das Komitee für eine demokratische UNO auf über 30 am häufigsten gestellte Fragen zur Einrichtung einer Parlamentarischen Versammlung bei den Vereinten Nationen ein. Die Zusammenstellung folgt auf die Veröffentlichung eines Strategiepapiers zu dem Projekt. Sie ist zunächst nur auf englisch verfügbar.
Parliamentary Assembly at the UN: Frequently Asked Questions now online
In a compilation now published, the Committee for a Democratic UN (KDUN) has collected more than 30 of the most common questions being posed regarding the proposal to establish a United Nations Parliamentary Assembly (UNPA). This collection follows the publication and distribution of KDUN's strategy paper on the issue.
UN-Generalsekretär Kofi Annan begrüßt Initiative für UN-Parlament
Bei einem Treffen mit der Außenpolitischen Kommission des Schweizer Nationalrats am Montag in New York hat UN-Generalsekretär Kofi Annan die Idee einer Parlamentarischen Versammlung bei den Vereinten Nationen (UNPA) begrüßt. Annan wies nach Medienberichten aber auch auf die Schwierigkeiten hin, die ein solches Gremium mit sich bringen würde. Zudem bezweifelte er, dass die Regierungen, die die Länder bei der UNO vertreten, an einer UNO-Parlamentskammer interessiert seien. Zuvor hatte sich der Schweizer Nationalrat Andi Gross vor der UN-Vollversammlung für mehr Mitsprache der Parlamente bei der UNO ausgesprochen. Die Idee einer UNPA hatten mehr als 100 Schweizer Nationalräte vor über einem Jahr in einem offenen Brief an Annan angeregt.
UN Secretary-General Kofi Annan welcomes initiative for UN Parliament
At a meeting with the Commission on Foreign Affairs of the Swiss National Council on Monday in New York, UN Secretary-General Kofi Annan has welcomed the idea of a Parliamentary Assembly at the UN (UNPA). According to media reports, however, Annan also referred to difficulties such a body would entail. He also expressed doubts whether the governments in the United Nations would be interested in establishing a parliamentary body. Before the meeting, Swiss deputy Andi Gross had called for more say of parliaments at the UN in a message delivered to the General Assembly. The proposal to establish a UNPA was put forward more than a year ago in an open letter of over 100 Swiss deputies addressed to Annan.
England-Tour: Friedensaktivist wirbt für UN-Parlament
Shimri Zameret, israelischer Friedensaktivist und Mitstreiter des Komitees für eine demokratische UNO (KDUN), ist im Laufe des September bei einer Reihe von öffentlichen Versammlungen in England aufgetreten, so unter anderem bei Veranstaltungen am Rande des britischen Gewerkschaftskongresses in Brighton und des Parteitages der Labour Party in Manchester. Beide Veranstaltungen wurden von jeweils etwa 150 Zuhörern besucht, darunter auch von englischen Parlamentsabgeordneten. Zameret setzte sich in seinen Vorträgen für eine Parlamentarische Versammlung bei den Vereinten Nationen (UNPA) ein. Einige Abgeordnete schlossen sich einem internationalen Appell für eine UNPA an, der derzeit vom KDUN vorbereitet wird. Zameret war außerdem bei Veranstaltungen in Oxford, Nottingham, Stockport, Leicester und London.
Sitzung in Bern diskutiert Kampagne für ein UN-Parlament
Zum vierten Mal seit Dezember 2005 haben sich Vertreter des Komitees für eine demokratische UNO, der Gesellschaft für bedrohte Völker Schweiz und von 2020*Vision Ltd. getroffen, um eine internationale Kampagne für die Einrichtung einer Parlamentarischen Versammlung bei den Vereinten Nationen zu diskutieren. Bei dem aktuellen Treffen in Bern am 9./10. Oktober wurde beschlossen, die Kampagne im Jahr 2007 zu starten.
Meeting in Berne discusses campaign for UN Parliamentary Assembly
For the fourth time since December 2005, representatives of the Committee for a Democratic UN, the Society for Threatened Peoples Switzerland and 2020*Vision Ltd. met to discuss the design of an international campaign for the establishment of a United Nations Parliamentary Assembly (UNPA). At the recent meeting in Berne on 9-10 October it was decided to prepare for the campaign to be launched in 2007.
Südafrika: Gespräche mit Abgeordneten
Während eines Besuchs in Südafrika hat sich die stellvertretende Vorsitzende des Komitees für eine demokratische UNO (KDUN) mit Abgeordneten der beiden südafrikanischen Parlamentskammern getroffen. Parlamentarier des regierenden ANC als auch der Oppositionsparteien DA, ID und UDM haben sich dem Vorschlag des KDUN angeschlossen, eine Parlamentarische Versammlung bei den Vereinten Nationen einzurichten. Sie betonten die Notwendigkeit speziell aus einer afrikanischen Perspektive. Auf dem Bild: Claudia Kissling und Kgoshi Mokoena, Vorsitzender des Ausschusses für Sicherheits- und Verfassungsfragen des National Council of Provinces.
