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Wir, die unterzeichnenden Parlamentarierinnen und Parlamentarier aus aller Welt, begrüßen den Bericht des UN-Generalsekretärs “Unsere gemeinsame Agenda”, der unter anderem die Notwendigkeit einer stärkeren Beteiligung und Einbeziehung der Menschen, der Zivilgesellschaft, Abgeordneter und anderer Interessengruppen in die Arbeit der UN hervorhebt. Wir sind jedoch der Meinung, dass Ad-hoc-Konsultationen und bestehende Mechanismen nicht ausreichen, um dieser Notwendigkeit gerecht zu werden. Darüber hinaus sind wir davon überzeugt, dass es überfällig ist, dass die UNO institutionelle Veränderungen vornimmt, die ihren demokratischen und partizipativen Charakter stärken.
Aus diesem Grund unterstützen wir die Erklärung der Zivilgesellschaft für eine inklusive Global Governance und schließen uns der Aufforderung an die Vereinten Nationen und die Regierungen der Mitgliedstaaten an, drei konkrete Vorschläge voranzubringen: (1) den Mechanismus einer Weltbürgerinitiative der Vereinten Nationen, der es den Menschen ermöglicht, Vorschläge zu wichtigen Fragen von globaler Bedeutung zu unterbreiten; (2) eine Parlamentarische Versammlung der Vereinten Nationen, die die Einbeziehung gewählter Abgeordneter vorsieht; und (3) ein hochrangiges Gesandtenbüro der Vereinten Nationen für die Zivilgesellschaft, um eine stärkere Beteiligung von Vertreterinnen und Vertretern der Zivilgesellschaft zu ermöglichen.
Wir ermutigen die Mitgliedstaaten, eine “Group of Friends for Inclusive Global Governance” einzurichten, die diese Vorschläge in Zusammenarbeit mit Parlamentarierinnen und Parlamentariern, der Zivilgesellschaft und Fachleuten vorantreibt.
Unser Planet und die 7,8 Milliarden Menschen, die auf ihm leben, stehen vor großen Herausforderungen. Wir brauchen dringend weniger Gerede und mehr entschlossenes Handeln. Wir fordern, dass der vom UN-Generalsekretär vorgeschlagene “Zukunftsgipfel” im Jahr 2023 diese Innovationen im Bereich der globalen Governance in die Tat umsetzt, damit die Menschheit eine bessere Chance hat, die Herausforderungen des kommenden Jahrhunderts zu meistern. Wir fordern einen inklusiven und transparenten Multi-Stakeholder-Prozess zur Vorbereitung des Gipfels, in dem diese und andere relevante Vorschläge erörtert werden.